Modelle

Eine Familie. Viele Charaktere.

Diese Auswahl zeigt wichtige Stationen der Speedmaster. Jede Referenz hat Varianten und eine eigene Geschichte.

1957 und danach

Am Anfang steht die CK 2915.

Die frühen Speedmaster sind Sammlerstücke, bei denen Authentizität und technische Funktion gleichermaßen zählen.

1957 beginnt die Modellgeschichte mit der CK 2915 und Kaliber 321. CK 2998 und ST 105.003 behalten das symmetrische Gehäuse mit geraden Hörnern. Die ST 105.003 bestand 1965 die NASA-Qualifikation. Parallel dazu wurde die ST 105.012 bereits ab 1964 mit asymmetrischem Gehäuse und Schutz für Krone und Drücker ausgeliefert. Originale Zeiger, Leuchtmasse, Zifferblätter und Lünetten prägen den Charakter dieser frühen Uhren.

Wie wir Originalsubstanz behandeln
Omega Speedmaster CK 2915 mit Broad-Arrow-Zeigern und Metalllünette
CK 2915 · Kaliber 321
Professional & Moonwatch

Die vertraute Silhouette.

Vom frühen Säulenradkaliber bis zum aktuellen Werk: Das Design bleibt wiedererkennbar, der technische Aufbau ändert sich.

Vor Professional

Speedmaster

CK 2998 / ST 105.003 · Kal. 321

Frühe Ausführungen mit eigenständigen Gehäuse- und Zifferblattdetails.

Lange Bauzeit

Moonwatch

ST 145.022 · Kal. 861
3570.50.00 · Kal. 1861

Die ST 145.022 führte 1968 das kulissengesteuerte Kaliber 861 ein. Ab 1997 folgte das rhodinierte Kaliber 1861, technisch eng mit dem späten 861 verwandt.

Aktuelle Generation

Moonwatch

310.30.42.50.01.001 · Kal. 3861

Die seit 2021 regulär angebotene Professional mit Kaliber 3861, Co-Axial-Hemmung und Master-Chronometer-Zertifizierung; diese Referenz hat Hesalitglas.

Neuinterpretation

Speedmaster Calibre 321

311.30.40.30.01.001 · Kal. 321

Moderne Stahlversion mit neu aufgelegtem Schaltradkaliber 321, inspiriert von der symmetrischen ST 105.003.

Weitere Professional-Varianten

Glasboden und Mondphase.

Die klassische Handaufzugslinie umfasst auch verzierte Werkvarianten und zusätzliche Anzeigen. Automatische Speedmaster und die Mark-Serie bilden daneben eigene Zweige.

Glasboden

Professional mit Sichtwerk

Kaliber 863 / 1863

Verzierte Varianten der 861-/1861-Familie. Die erste Speedmaster mit Glasboden erschien 1980 in Gold, die Stahlversion folgte 1985.

Mondphase

Professional mit Kalender

Kaliber 866 / 1866

Handaufzugschronographen mit Mondphasen- und Datumsanzeige. Auch hier gehören Werk, Gehäusereferenz und Zifferblatt zusammen.

Sammlerdetails

Die Referenz ist der Anfang.

Ein Modellname allein beschreibt noch keine vollständige Uhr. Bei historischen Speedmastern betrachten wir die Bauteile gemeinsam, damit technische Instandsetzung und Originalität zusammenpassen.

01 / Zuordnung

Werk und Gehäuse zusammen prüfen

Werknummer, Gehäusereferenz und Ausführung werden gemeinsam eingeordnet. Die Jahreszahl im Bodenstempel ist nicht automatisch das Herstellungsjahr der kompletten Uhr.

02 / Erscheinung

Zifferblatt, Zeiger und Lünette

Schrift, Logo, Zeigerform, Leuchtmasse und Lünettendetails unterscheiden sich je nach Ausführung. Die Farbe der Leuchtmasse allein beweist keine Originalität.

03 / Geschichte

Übergänge und Service-Teile beachten

Alte und neue Bauteilausführungen wurden teils parallel verwendet; später kamen bei Revisionen Service-Teile hinzu. Eine Abweichung muss deshalb an der konkreten Referenz beurteilt werden.

Mark-Serie

Experimentierfreude am Handgelenk.

Die Mark-Modelle sind keine Fußnote der Moonwatch. Ihre Gehäuseformen und Kaliber stellen eigene Anforderungen an Revision und Restaurierung.

Speedmaster Professional Mark II Racing mit Tonneau-Gehäuse
Mark II Racing · ST 145.014

Mark II: Linie, Farbe, Form.

Das Tonneau-Gehäuse und die Skala unter dem Glas geben der Mark II einen ganz eigenen Auftritt. Bei der Racing-Variante sind die Farbakzente Teil dieses Auftritts – und bei Arbeiten am Äußeren besonders zu beachten.

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1970er

Mark III

ST 176.002 · Kal. 1040

Markante Form der frühen Automatik-Chronographen.

1970er

Mark IV

ST 176.0009 · Kal. 1040

Eigenständige Fortsetzung der automatischen Mark-Reihe.

1980er

Mark V

ST 376.0806 · Kal. 1045

Die spätere Mark-Generation mit eigenständiger Gestaltung.

Jubiläumsmodell

Speedmaster 125

ST 378.0801 · Kal. 1041

Die auffällige Automatik-Speedmaster; die Gehäusenummer lautet 178.0002.

Die Referenzen sind Beispiele, keine vollständige Variantenliste. Die konkrete Zuordnung prüfen wir an Uhr, Gehäuse und Werk. OMEGA führt die 176.0012 als Mark IV; „Mark 4,5“ ist der geläufige Sammlername.

Mehr Speedmaster

Auch die ungewöhnlichen Modelle sind willkommen.

Reduced, Speedmaster 125, Speedmaster ’57, Sondereditionen und andere Varianten gehören zur Familie. Wir prüfen jede mechanische Speedmaster individuell und klären, welcher Service technisch möglich und sinnvoll ist.

Wichtiger als ein Modellname ist der Zustand des konkreten Stücks – besonders bei früheren Uhren mit schwer ersetzbaren Teilen.

Omega Speedmaster 125 mit schwarzem Zifferblatt und rechteckigem Stahlgehäuse
Speedmaster 125 · ST 378.0801

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